Presse

Hier erscheinen in loser Reihenfolge Links auf Presseartikel, die die Seniorenunion betreffen oder für ältere Menschen von Bedeutung sind. Aus presserechtlichen Gründen können nur Links genannt werden, für die keine Garantie oder Haftung übernommen werden kann. Die Links können angeklickt werden und führen dann du der Meldung.


Der Stadtkurier berichtete am 11.03.2025 über ein Gespräch mit Ursel Meis:

https://www.stadt-kurier.de/senioren-union-warnt-vor-radikalisierung-bei-jungwaehlern_aid-125089745

Warum haben so viele Jungwähler links- oder rechtsextrem gewählt? Sind daran die neuen Medien schuld? Was muss die Erziehung dagagen unternehmen? Antworten gibt Ursel Meis.

Hier folgt die Presseerklärung von Ursel Meis: und Rotger Kindermann

Pressemitteilung

Senioren-Union warnt vor Radikalisierung bei Jungwählern                                                             2.3.2025

(RK) „Das Wahlverhalten der Jungwähler erfüllt uns mit großer Sorge“; sagt Ursel Meis, die Vorsitzende der Kreis-Senioren-Union. Sie begründet dies mit folgenden Zahlen:

An der Bundestagswahl haben sich 1,5 Millionen Schüler beteiligt, in dieser Gruppe wurde die Linke stärkste Kraft mit 25,3 Prozent (vgl. Gesamtergebnis 8,7%).  „Weil man das TikTok-Video mit der kreischenden Linken-Vorsitzenden ganz toll findet, wird eine Wahlentscheidung getroffen. Jugendliche lassen sich von solchen visuellen Klamauk-Szenen beeinflussen und hinterfragen nicht, welche politischen Absichten dahinterstecken,“ beklagt die SU-Kreisvorsitzende.

Ein derartig substanzloses Wahlverhalten bestärke die Senioren-Union (SU) in ihrer Auffassung, dass die Herabsetzung des Wahlalters auf 16 Jahre nicht zu verantworten sei. Insgesamt erschreckend sei bei dieser Wahl die Jungwähler-Zunahme an den politischen Rändern. So ist der AfD-Stimmenanteil bei den unter 25-jährigen von 7 Prozent bei der Wahl 2021 auf jetzt 21 Prozent gestiegen. Die Gründe für diese Entwicklung will Meis genau erforscht wissen.

„Vermutlich hängt das auch damit zusammen, dass diese Generation nicht weiß, welche Gefahren von politisch extremen Parteien ausgehen. Über den Nationalsozialismus hat die Jugend in der Schule offensichtlich nichts gelernt.“

Deshalb fordert sie: “Der meist faktenfreien Information Jugendlicher auf Social-Media-Kanälen müssen wir eine schulische Demokratie-Bildung entgegensetzen. Die Länder sind in der Pflicht, dafür Geld in die Hand zu nehmen. Junge Menschen gilt es zu befähigen, die Unterschiede zwischen radikalen, extremen Parolen und demokratischen Inhalten zu erkennen.“ Besonders unerträglich sei es, dass aktuell die Schulen eine erhebliche Zunahme an antisemitischen und islamistischen Tendenzen beklagen. Dieser gefährlichen Polarisierung müsse das Landes-Schulministerium mit entsprechenden Verboten, Schulverweisen und klaren Anordnungen entgegentreten. In Fällen von politischer bzw. religiöser Radikalisierung in Klassenzimmern oder auf dem Schulhof fordert die SU eine „Null-Toleranz-Strategie“.

Eine weitere Presseerklärung gab Ursel Meis am 10.03.2025 zum Thema Krankenkassenreform heraus:

Pressemitteilung Senioren-Union Rhein Kreis Neuss

Großer Reformbedarf bei der GKV – Beitragsanstieg stoppen!

Um das Gesundheitssystem zukunftsfähig zu machen, muss die nächste Bundesregierung aus Sicht der Senioren Union Rhein-Kreis Neuss rasch handeln. Der ständige Anstieg der Sozialbeiträge, zuletzt bei der Gesetzlichen Krankenversicherung um 0,8 Prozent, muss gestoppt werden. Aufgrund demographischer Faktoren und wegen Fehlentwicklungen auf der Ausgabenseite stößt das umlagefinanzierte GKV-System an seine finanziellen Grenzen. Ein Beispiel: Die 5,6 Millionen Bürgergeldempfänger kosten den Krankenkassen viel Geld; das dadurch entstandene Finanzloch von 9,2 Milliarden Euro müssen allein die gesetzlich Versicherten durch höhere Beiträge ausgleichen. Für jeden Bürgergeldempfänger entsteht den Krankenkassen ein Verlust von 231 Euro, und das Monat für Monat. *

Eine weitere Ungerechtigkeit besteht darin, dass privat  Krankenversicherte sich an der Versicherung der Bürgergeld-Empfänger nicht beteiligen. Diese unterschiedliche Lastenverteilung ist unsozial und muss gestoppt werden. Fest steht: Wenn die Bundesregierung die Beiträge der Bürgergeldbezieher auskömmlich finanziert hätte, müssten die Beitragszahler jetzt nicht den größten Anstieg seit 1975 ertragen.

Es ist wichtig, den Leistungskatalog der GKV auf das medizinisch notwendige Ausmaß zu beschränken. Vor allem muss die Gesundheitspolitik der neuen Bundesregierung das ungebremste Kostenwachstum stoppen. Die im europäischen Vergleich fast höchste Zahl an Krankenhausbetten oder die enorm hohe Zahl an Arztbesuchen machen deutlich, an welchen Stellschrauben ein künftiger Gesundheitsminister drehen muss.

*Eigentlich müsste der Bund den Gesetzlichen Krankenkassen und Ersatzkassen den Betrag überweisen, den sie von einem Mindestlohnempfänger erhalten, nämlich 350 Euro im Monat. Er erstattet den Kassen aber nur 119 Euro monatlich.

Neuss, 10.03.2025

Gez. Ursel Meis, Vorsitzende


Mitgliederversammlung im Rhein-Kreis Neuss

Die NGZ berichtet am 09.04.2022:

https://rp-online.de/nrw/staedte/rhein-kreis/cdu-vorsitzender-im-rhein-kreis-wo-bleibt-politische-zeitenwende_aid-67920983


Presseerklärung der Seniorenunion Neuss zu den Energiekosten                       

Neuss, den 25.03.2022

Die Unterstützungszusagen der Bundesregierung „Ampel-Koalition“ zu  den erhöhten Energiekosten sind ein Faustschlag in das Gesicht der Rentner

Dass die Rentner in dem o. g. Zusammenhang keinerlei Unterstützung erfahren, wird mit der kommenden Rentenerhöhung von 5,35 % in West-Deutschland und 6,12 % in den sogen. Neuen Ländern begründet. Hierzu muss man wissen, dass die Durchschnittsrente der Rentner im Westen  2020 bei    € 1.210,-  und im  bei Osten € 1.300,- lag. Bei Rentnerinnen lag die Durchschnittsrente im Westen bei € 730,-, im Osten bei 1.075,- (hier aufgrund höher durch die längeren Berufstätigkeitszeiten).

Aus diesen Zahlen ergibt sich eine Erhöhung der Rente bei den Männern West von € 64,74 und im Osten  von € 79,56, bei Frauen sind die Zahlen wie folgt: West bekommen € 39,05 und in Ost € 65,79.

Mit welchem Recht hier argumentiert wird, dass die massiven Erhöhungen der Energiekosten für die Rentner bei einer maximalen durchschnittlichen Erhöhung von € 79,56 genügend abgefangen werden, kann ich nicht nachvollziehen.

Die Ampelregierung fordern wird hiermit zur sofortigen Änderung dieses Umstandes auf und erwarten eine Gleichbehandlung der Rentner und Rentnerinnen in der BRD!

Ursel Meis
Vorsitzende


23.10.2021:
Neuer Trick, um Senioren zu berauben: